Häufige Fragen zu der Zahnbehandlung in Narkose


Die Behandlung findet in einer Fachpraxis (Tagesklinik) für Anästhesie in Hannover statt. Dort werden Sie von Fachärzten für Anästhesie sowie speziell dafür ausgebildetem Personal betreut. Die Praxis verfügt über sämtliche moderne  Einrichtungen für einen komplikationsfreien Ablauf der  Behandlung. Ein Aufwachraum ist ebenso vorhanden. Hier haben Sie die Möglichkeit, nach Ablauf der Behandlung unter medizinischer Überwachung noch einige Stunden auszuschlafen, bis Sie in Begleitung nach Hause gehen dürfen.

Die  Behandlungsdauer ist abhängig von dem Umfang der Zahnsanierung und kann von wenigen Minuten bis mehreren Stunden, jedoch nicht mehr als vier Stunden dauern. Nach  einer eingehenden Untersuchung können wir Ihnen schon einen  ziemlich genauen Zeitrahmen für die Sanierung unter Vollnarkose geben. Je nach Befund und Behandlungsaufwand können u.U. für die komplette Sanierung mehrere Termine erforderlich sein.

Selbstverständlich ist der verantwortliche Anästhesist während Ihrer Narkose immer bei Ihnen. Während der Zahnarzt die Zahnbehandlung durchführt,  steuert der Anästhesist die Narkose, die Beatmung, das Flüssigkeitsmanagement und überwacht alle relevanten Vitalfunktionen wie Herzfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur und je nach Situation noch wesentlich mehr Parameter.

Neben der Überwachung aller wesentlichen Organfunktionen überprüft der Anästhesist während der Vollnarkose ständig die Narkosetiefe, unter anderem anhand von Puls, Blutdruck und Atmung. Sie brauchen daher keine Angst zu haben, während der Narkose aufzuwachen.

Neue Narkosemittel, die für eine gute Verträglichkeit, eine schnelle Ausscheidung aus dem Organismus und geringe Nebenwirkungen sorgen, senken das Narkoserisiko.
Dabei müssen Sie keineswegs fürchten, dass eine Gebisssanierung unter Vollnarkose gefährlicher ist als etwa in einem Krankenhaus. Dank moderne computerüberwachte  Austattung sowie die Spezialausbildung der Facharzt für Anästhesie wird die ambulante Durchführung der Narkose zu einer sehr sicheren Maßnahme.
Ein Restrisiko besteht leider immer. Darüber werden Sie allerdings in ein Vorgespräch informiert.

In der Regel schon und ist sogar sinnvoll, die ganze Behandlung in einer einzigen  Sitzung  durchzuführen. Doch geht das leider nicht immer.  Nach der Zahnentfernung muss der Kiefer einige Wochen heilen, bevor überhaupt Zahnersatz anfertigen kann. Ansonsten wird  eine Komplettsanierung in einer Sitzung angestrebt. Problemlos  können beispielweise Zahnentfernungen, Füllungen, etc. während nur eines Termins erfolgen.

Die Kosten für die Behandlung in Narkose müssen Sie bis auf wenige Ausnahmen selbst tragen. Der Preis richtet sich nach der Dauer der Behandlung und wird auf Stundenbasis berechnet. Der Anästhesist berechnet für die erste Narkosestunde ca. 250 Euro.  Jede weitere halbe Stunde kostet rund 50 Euro. Zu diesen Gebühren kommt eine Zahnarzt- Pauschale in Höhe von 50 Euro für die erste Behandlungsstunde hinzu. Jede weitere angefangene Stunde kostet nochmals 25 Euro. Somit bezahlen Sie für eine Stunde Zahnbehandlung in Narkose ca. 300 Euro. Für eine 1,5 Stunden lange Behandlung zahlen Sie ca. 375 Euro. Bei 2 Stunden sind es ca. 425 Euro. Diese Kosten werden von der Krankenkasse nicht übernommen! Einige Privatversicherer erstatten diese Kosten allerdings, sodass eine diesbezügliche Voranfrage angestrebt werden soll. Wir erstellen Ihnen auf Wunsch gerne einen Kostenvoranschlag.

Das Risiko einer Narkose ist heutzutage sehr gering und kaum höher als das Risiko einer örtlichen Betäubung durch den Zahnarzt. Neue Narkosemittel garantieren eine bessere Verträglichkeit für den Patienten, eine schnellere Ausscheidung aus dem Organismus und geringere Nebenwirkungen. Unwohlsein, Übelkeit und Kreislaufschwäche nach dem Eingriff treten nur noch selten auf, selbst wenn die Behandlung mehrere Stunden gedauert hat. Über weitere Risiken und Nebenwirkungen der Narkose informiert Sie gerne das Anästhesistenteam in einem persönlichen Gespräch.

In Vollnarkose kann im Grunde jede Person behandelt werden, vom 2 jährigen Kind bis ins hohe Alter ist alles möglich. Voraussetzung dafür ist der Gesundheitszustand und Mitarbeit des Patienten.

Nein, Sie dürfen die Praxis für einige Stunden nicht verlassen. Hier werden Sie überwacht und betreut, bis der Anästhesist entscheidet, dass Sie nach Hause dürfen. Sie müssen sich für die Rückkehr eine Fahrgelegenheit besorgen, da Sie weder Auto fahren noch alleine mit den öffentlichen Verkehrsmittel fahren dürfen.

In der Regel sind die Kosten für die Vollnarkose von dem Versicherten selbst zu tragen. Hier ist zwischen zahnärztlichen Maßnahmen- diese werden in Rahmen der gesetzlichen Vorschriften immer von der Kasse getragen- und den reine Kosten für die Vollnarkose zu unterscheiden.

Die Kosten werden bei bestimmter Indikation von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Als Indikationen gelten nach jetziger Stand z.B.: nicht kooperierende Kinder bis 12 Jahre alt, geistig Behinderte, Personen mit einer Unverträglichkeit gegen zahnärztliche Betäubungsmittel oder sogenannte Anästhesieversager (Betäubungsmittel wirken nicht). Ebenfalls können auch andere Faktoren eine Indikation rechtfertigen. Bitte lassen Sie sich hierfür von uns beraten. Privat Versicherte erhalten eine Erstattung abhängig vom gewählten Tarif – bitte diesbezüglich bei der Versicherung nachfragen.

Die Kosten für die Behandlung in Narkose müssen Sie bis auf wenige Ausnahmen selbst tragen. Der Preis richtet sich nach der Dauer der Behandlung und wird auf Stundenbasis berechnet. Der Anästhesist berechnet für die erste Narkosestunde ca. 250 Euro. Jede weitere halbe Stunde kostet um die 50 Euro. Zu diesen Kosten kommt noch eine Zahnarzt- Pauschale in Höhe von 50 Euro für die erste Behandlungsstunde hinzu. Jede weitere angefangene Stunde kostet nochmals 25 Euro. Somit bezahlen Sie für eine Stunde Zahnbehandlung in Narkose ca. 300 Euro.  Für eine 1,5 Stunden lange Behandlung zahlen Sie 375 Euro.  Für 2 Stunden zahlen Sie 425 Euro.  Diese Kosten werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Manche Privatversicherungen erstatten allerdings solche Kosten. Wir erstellen Ihnen auf Wunsch gerne einen Kostenvoranschlag.

Grundsätzlich ist es möglich, dass Sie die anfallenden Kosten für die Narkose in Raten bezahlen. Da sowohl wir als auch die Anästhesisten mit einem Rechenzentrum zusammen arbeiten, müssen wir die Möglichkeit der Ratenzahlung erst bei dem Rechenzentrum anfragen.  Dafür benötigen wir Ihren Namen, Adresse und Geburtsdatum. Wenn das Rechenzentrum uns grües Licht gibt, können Sie die Behandlungskosten in monatlichen Raten begleichen.

Wenn Sie unter einer nach ICD diagnostizierten Zahnbehandlungsphobie leiden, und eine konventionelle Behandlung in der Zahnarztpraxis nicht möglich ist, dann kann Ihnen der behandelnde Psychotherapeut eine Bescheinigung ausstellen, dass eine Zahnbehandlung in Vollnarkose notwendig ist. In diesem Fall kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Zahnbehandlung unter Vollnarkose auf Kosten der Krankenkasse stattfinden wenn der Anästhesist damit einverstanden ist.

In Vollnarkose kann im Grunde jede Person behandelt werden, vom 2 jährigen Kind bis ins hohe Alter ist alles möglich. Voraussetzung dafür ist der Gesundheitszustand und Mitarbeit des Patienten.

Schmerzen nach der Zahnbehandlung in Narkose können wie nach jeder zahnärztlichen Behandlung auftreten. Die Behandlung unter Vollnarkose bedeutet nicht mehr, aber auch nicht weniger Schmerzen als eine Routine-Zahnbehandlung. Bei langdauernden Behandlungen kann allerdings die Kiefernmuskulatur etwas verspannt sein. Ebenfalls kann der Hals oder die Nase wegen des Tubus etwas weh tun. Weitere Nebenwirkungen werden Ihnen von dem Anästhesisten in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt.

Durch die Narkose werden neben dem Bewusstsein und der Schmerzempfindung auch die Schutzreflexe ausgeschaltet. So könnte bei vollem Magen während der Narkoseeinleitung Mageninhalt in den Rachen und von dort in die Lunge gelangen. Gelangt Mageninhalt in die Lunge, führt dies zu einer schweren Lungenentzündung, die einen langen Krankenhausaufenthalt nach sich ziehen kann.

  • Als langjährige Angstpatientin…

    bin ich erstmals nach 6 Jahren 2011 wegen großer Schmerzen zu Dr. Cos gegangen, und habe in ihm einen kompetenten und immer freundlichen Zahnarzt gefunden. Das Praxisteam ist ebenfalls nett und teilweise sehr aufmerksam. Wünsche von Angstpatienten (nicht sofort auf den Behandlungsstuhl zu kommen, oder bevor etwas gemacht wird, die Behandlung zu erläutern) werden respektiert und weitgehend umgesetzt. Dr. Cos hat meine Paradontose behandelt und über 2 Wochen lang versucht, einen Backenzahn zu erhalten, statt ihn sofort zu ziehen. Dafür bin ich sehr dankbar.

    Eine Patientin bewertet COS Zahnärzte auf www.jameda.de

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